WAHRE SCHÖNHEIT KOMMT VON INNEN?

NICHT IMMER.

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NICHT IMMER.

Mikroplastik

Erst einmal beantworte ich Euch die Fragen, was Mikroplastik eigentlich ist, wo und wie es entsteht und wo es letztlich auftritt. Als Mikroplastik werden Plastikpartikel bezeichnet, die kleiner als 5 mm sind. Daneben existieren quellbare, flüssige und sogar in Wasser lösliche Kunststoffe (Polymere), die ebenfalls in die Umwelt gelangen. (Quellenverweis 1) Grundsätzlich gibt es zwei unterschiedliche Arten von Mikroplastik. Man unterscheidet sekundäres und primäres Mikroplastik. Sekundäres Mikroplastik entsteht durch langsamen Zerfall von Kunststoffen in der Umwelt, beispielsweise von Plastikmüll im Meer.(2) Primäres Mikroplastik hingegen entsteht direkt bei der Herstellung oder Nutzung durch den Menschen und hat unglaublich viele Quellen. So gelangen beispielsweise Mikroplastikpartikel durch Abrieb von Gummireifen oder Fasern aus der Wäsche synthetischer Kleidung in die Umwelt. Daneben werden Mikroplastikpartikel aber auch gezielt hergestellt und eingesetzt, zum Beispiel in Waschmitteln, Industriefarben und Kosmetika.(3) Der Fokus dieser Kampagne liegt auf der einfach vermeidbaren Quelle der Kosmetikprodukte. Zu diesen erfahrt ihr später mehr.

"toxisch"

Die Mikroplastikpartikel können für einige Lebewesen eine große Gefahr sein, da sie auf Grund ihrer Beschaffenheit beispielsweise Umweltgifte anziehen. Die Aufnahme dieser Partikel kann so zu Vergiftungen, Entzündungen, Komplikationen bei der Fortpflanzung oder sogar zum Tode führen.(4)

21.000 t

Geschätzte 21.000 Tonnen Mikroplastik schwimmen derzeit in den Weltmeeren. Insgesamt spricht man von ungefähr 150 Millionen Tonnen an Plastikmüll, der sich derzeit in den Meeren befindet. Geht die Entwicklung weiter wie bisher, so schätzen Forscher, dass im Jahre 2050 mehr Plastik als Fische in den Gewässern existieren wird.

Gefahren des Mikroplastiks

Welche Gefahren birgt Mikroplastik? Da sich die Quelle von sekundärem Mikroplastik in Form von Kunststoffabfällen oftmals schon im Meer befindet, kann man persönlich nicht mehr viel dagegen tun. Natürlich sollte man seinen Gebrauch von Plastikobjekten grundsätzlich einschränken und auf deren sachgemäße Entsorgung achten, um die allgemeine Umweltverschmutzung durch Plastik zu senken. Doch gibt es auch in dem Themenbereich schon Projekte und Ideen, die sich der Säuberung des Meeres von Plastikmüll annehmen.(5) Primäres Mikroplastik gelangt über Starkregen, Wind (vor allem Reifenabrieb) und unser Abwassersystem nach Benutzung von Kosmetikprodukten oder nach einem Waschgang unserer Kleidung in Flüsse und ins Meer. Auf Grund der geringen Größe können vorhandene Kläranlagen oftmals nicht alle Partikel aus dem Abwasser filtern.(6) Forschungsinstitute(7) und Unternehmen(8) arbeiten jedoch an Lösungen, mit denen es möglich sein soll, Partikel bis zu einer Größe von 10 Mikrometern zu herauszufiltern. Gelangen die Partikel jedoch in Flüsse, Seen und Meere, können sie verheerenden Schaden anrichten. Kleine Meerestiere wie z.B. Plankton, Meerasseln oder Miesmuscheln nehmen diese Partikel durch Filtrierung oder Verwechslung mit Nahrung auf. Die Aufnahme dieser Partikel kann zu Vergiftungen, Entzündungen, Komplikationen bei der Fortpflanzung oder sogar zum Tod führen.(9) Das liegt daran, dass manche Partikel so klein sind, dass sie ins Gewebe gelangen, sich Umweltgifte an ihnen anlagern (10) und in den Kunststoffen enthaltene Weichmacher wie Hormone wirken können. Doch auch wenn das Mikroplastik keine Auswirkung auf die Kleinstlebewesen hat, die es aufgenommen haben, kann es zum Problem werden. Die Kleinstlebewesen dienen größeren Tieren, bspw. Fischen als Nahrung. Wenn auch diese gefressen werden, kann sich das Mikroplastik und die darin enthaltenen Schadstoffe in der Nahrungskette bis zu uns Menschen anreichern.(11) Beim Menschen sind die Folgen der Aufnahme bislang unerforscht, jedoch ist diese Aufnahme durch Studien und Untersuchungen menschlichen Kots bewiesen.(12) Wir müssen etwas gegen dieses Problem unternehmen, bevor es unkontrollierbar wird. 

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