MIKROPLASTIK?

NEIN.DANKE!

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Mikroplastik in Kosmetik

Mikroplastik in Kosmetika gehört zu primärem Mikroplastik. Die Kunststoffe werden in fester, flüssiger und pastenartiger Form, bei der Produktion von Kosmetik- und Pflegeprodukten bewusst hinzugefügt. Dort fungieren sie als Abrasiva, Bindemittel, Füllmittel, Viskositätsregulator und Filmbildner. Partikuläres Mikroplastik und gelöste Polymere findet man in fast allen Arten von Kosmetikprodukten. Es wird in Duschgel, Shampoo, Peelings, Haarspray und -gel, Sonnencreme, Gesichtscreme, Wimperntusche und vielen weiteren Produkten verwendet. Nutzen wir Produkte die Mikroplastik beinhalten, starten wir damit einen Kreislauf. Durch das Abwaschen dieser Produkte gelangen die Partikel in unser Abwassersystem.(13) Wie bereits erwähnt, können sie auf Grund ihrer geringen Größe kaum herausgefiltert werden und gelangen in größeren Mengen in Gewässer. Bei diversen wissenschaftlichen Untersuchungen wurde Mikroplastik in tierischen Organismen, in Lebensmitteln wie z.B. Meersalz(14) und mittlerweile sogar in Kot von Menschen(15) nachgewiesen. Für einige Tierarten können die Partikel zur Gefahr werden; ob und welche Schäden sie beim Menschen anrichten ist noch nicht erforscht. So schließt sich der Kreislauf, in dem wir das, was wir bei der Benutzung durch bestimmte Produkte erzeugen, durch unsere Lebensmittel wieder aufnehmen. In Deutschland existieren bisher leider noch keine Gesetze, die das Hinzufügen von synthetischen Kunststoffen in Kosmetika verbieten. Lediglich für die noch kleineren Nanopartikel gibt es eine Deklarationspflicht.

770

Aktuell sind bis zu 770 Produkte in Drogeriemärkten erhältlich, die Mikro­plastik beinhalten. Darunter Produkte der Firmen Nivea, Balea, La Roche Posay/L'O-real, Dove und viele mehr. 

19g

In Deutschland gelangen geschätzte 19 Gramm Mikroplastik jährlich, pro Nutzer von entsprechenden Kosmetikartikeln, in Gewässer. Bei einer Bevölkerungszahl von über 81 Millionen Menschen kommt da eine unfassbare Menge zusammen. Neben all den schwierig einzudämmenden Quellen, eine zusätzliche überflüssige Ursache, gegen die wir vorgehen müssen. 

Nützliche Tipps und Tricks

Aktuell werden bis zu 770 Produkte verkauft, die Mikroplastik in unterschiedlicher Form beinhalten. Dabei sind besonders vier Firmen und deren Hersteller auffällig. Als Firmen fallen besonders Balea (Hersteller - dm-drogerie markt GmbH + Co. KG), Nivea (Beiersdorf AG), La Roche-Posay (L'Oreal Germany) und Dove (Unilever) negativ auf. Wer sich eine Liste der Produkte genauer anschauen möchte, kann dies auf https://www.bund.net/fileadmin/user_upload_bund/publikationen/meere/meere_mikroplastik_einkaufsfuehrer.pdf  tun. Ein weiterer nützlicher Helfer im Kampf gegen Mikroplastik kann die  App CodeCheck  sein. Mit der App kann man durch das Scannen eines Barcodes ganz einfach erfahren, ob ein Produkt Mikroplastik enthält oder nicht. Für jeden Smartphone-Besitzer mit Zugang zu App-Stores also einfach umzusetzen, denn die App ist für jedes Betriebssystem kostenlos erhältlich. Hier außerdem eine Liste der Stoffe, auf die ihr beim nächsten Kosmetikeinkauf unbedingt achten solltet: Polyethylen/PE, Polypropylen/PP, Polyethylenterephthalat/PET, Nylon-12/““, Nylon-6/““, Polyurethan/PUR, AcrylatesCopolymer/AC, AcrylatesCrosspolymer/ACS, Polyacrylat/PA, Polymethylmethacrylat/PMMA, Polystyren/PS, Polyquaternium/PQ. Des weiteren könnt ihr auch mal einen Blick in den von mir gestalteten Pocket Guide werfen und ihn Euch downloaden. Damit habt ihr all die Infos komprimiert immer bei Euch! Ebenfalls nützlich ist die Videoerklärung zu Thema auf Youtube. Dieses findet ihr auf dem Kanal von Greenpeace. Lasst uns ab sofort anfangen und etwas gegen das Problem Mikroplastik in Kosmetika unternehmen. 

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